Seit 2010 ist China der wichtigste Handelspartner der Schweiz in Asien und – nach der EU und den USA – der drittwichtigste Handelspartner weltweit
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Wirtschaft- und Handelsbeziehungen schweiz-China
Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen Schweiz–China
Die Schweiz und China pflegen seit Jahrzehnten enge Wirtschaftsbeziehungen und stehen in einem kontinuierlichen wirtschaftspolitischen Austausch. Ein zentraler Meilenstein war das bilaterale Freihandelsabkommen, das 2013 unterzeichnet wurde und seit 2014 in Kraft ist. Es schafft verlässlichere Rahmenbedingungen und unterstützt die Zusammenarbeit von Unternehmen in beiden Ländern.
Der bilaterale Warenhandel ist bedeutend: 2024 belief er sich auf 33,4 Mrd. CHF (ohne Gold). Die Schweiz exportiert insbesondere chemisch-pharmazeutische Produkte sowie Präzisionsinstrumente und Uhren; aus China werden vor allem Maschinen- und Elektronikprodukte sowie Konsumgüter importiert. Neben dem klassischen Warenhandel gewinnen auch spezialisierte Zulieferketten, Qualitätsanforderungen und verlässliche Logistikprozesse an Bedeutung.
Für Schweizer Unternehmen spielen Faktoren wie Produktspezifikationen, Normen und Konformität, Lieferzeiten sowie eine klare Abstimmung mit Herstellern und Partnern eine zentrale Rolle. Gleichzeitig sind Transparenz in der Beschaffung, Risikomanagement in der Lieferkette und planbare Abläufe bei Transport und Zollabwicklung wesentliche Elemente für eine stabile Zusammenarbeit.
Insgesamt tragen stabile Rahmenbedingungen und der regelmässige Dialog dazu bei, den Marktzugang zu verbessern, Planungssicherheit zu schaffen und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern weiter zu vertiefen.
Schweiz-China Freihandelsabkommen
Das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China (Schweiz–China-Freihandelsabkommen, SCFTA) wurde am 6. Juli 2013 unterzeichnet und ist seit dem 1. Juli 2014 in Kraft.
Ziel des Abkommens ist es, den bilateralen Handel zu erleichtern und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu stärken. Es verbessert den Marktzugang und schafft verlässlichere Rahmenbedingungen für Unternehmen.
Wesentliche Inhalte des SCFTA sind:
Warenhandel: Für zahlreiche Produkte werden Zölle reduziert oder abgebaut. Die Inanspruchnahme von Zollpräferenzen setzt in der Regel den Nachweis des präferenziellen Ursprungs gemäss den Ursprungsregeln des Abkommens voraus.
Dienstleistungen: Das Abkommen enthält Bestimmungen zum Handel mit Dienstleistungen und regelt Marktzugangs- und Rahmenbedingungen in ausgewählten Bereichen.
Schutz geistigen Eigentums: Das SCFTA umfasst Regelungen zum Schutz von Immaterialgüterrechten (z. B. Marken, Patente, Designs) und stärkt damit die Rechtssicherheit.
Zusammenarbeit und Verfahren: Das Abkommen enthält weitere Bestimmungen zur handelsbezogenen Zusammenarbeit und zu Verfahren, die Transparenz und Planbarkeit im Handel unterstützen.